1. Reservierung, Rücktritt und Schadensersatz: Reserierungen sind nur nach schriftlicher Bestätigung durch dne Vermieter verbindliche. Wird die vereinbarte (ohne abweichende Vereinbarung gelten Ziff.3 und 5, dieser Mietbedingung) Anzahllung auf Mietpreis und/oder die Kaution vom Mieter nicht vereinbarungsgemäß erbracht, kann de Vermieter vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz nach der folgenden Regelung für den Rücktritt des Mieters verlangen. Der Vermieter ist ohne Kautions- und/oder Mietanzahlung nicht verpflichtet, die Mietsache zur Verfügung zu stellen. Bei Rücktritt des Mieters vom Vertraog oder unberechtigter Kündigung mehr als 90 Tage vor Mietbeginn: 10%; 31-90 Tage vor Mietbegin: 20%; 14-30Tage vor Mietbeginn: 50%; 13Tage oder weniger vor Mietbeginn:90%. Wird das Fahrzeug nicht abgeholt, steht dem Vermieter der Mietpreis in voller Höhe zu. Der Schadensersatz (Mietpreis/-anteil) ist bei Nichtabholung, Rücktritt/unberechtigter Kündigung des Mieters höher anzusetzen, wenn der Vermieter höheren Schaden nachweist. Er ist niedriger anzusetzen oder entfällt, wenn der Mieter niedrigeren oder das Fehlen von Schaden überhaupt nachweist. Der Mieter ist berechtigt, einen Ersatzmieter zu benennen, den der Vermieter aus wicht igem Grund zurückweisen kann. Tritt der ERsatzmieter in den Mietvertrag zu den selben Bedingungen ein und erüllt der Ersatzmieter den Mietvertrag, entfällt die Pflicht zur anteiligen zahlungs bzw. die Schadensersatzpflicht. Sollte dem Vermieter aufgrund verspäteter Rückgabe des Fahrzeugs ein Schaden entstehen (z.B. Schadenersatzansprüche des nachfolgenden Mieter, etc.), so behält sich der Vermieter vor, diese Schadenersatzansprüche gegen dein Mieter geltend zu machen. Es besteht generell kein Einverständnis des Vermeiters mit der automatischen Umwandlung in ein Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit bei fortgestztem Gebrauch. Unabhängig hiervon ist jedenfalls einen Nutztungsentschädigung für den Gebrauch über die vereinbarte Mietdauer hinaus zu bezahlen, die sich nach dem vereinbarten Mietzins richtet. Bei vorzeiteiger Rückgabe des Fahrzeugs vor dem vereinbarten Rückgabetermin ist dennoch der vereinbarte Mietpreis zu bezahlen, sofern der Vermieter das Fahrzeug nicht anderweitig vermieten kann. Durch Abschluss einer Reise-Rücktrittversichreung kann sich der Mieter zu den allgemeinen Bedingungen für diese Versicherung gegen diese Kosten schützen.2. Mietpreise :Es gelten die Preise zur zeti des Vertagsschlusses jeweils gültigen Preisliste

3. Zahlunsweise: Bei Vertragsabschluss, spätestens innerahlb von 8 Tagen danach, ist eine Anzahlung in Höhe von 30% des vereinbarten Mietpreises zu zahlen. Bei Nichteinhalten dieser Zahlungsfrist ist der Vermieter nicht mehr an die etwa zugesagte Reservierung gebunden. Der restliche Mietpreis und die Kaution sind spätestens 8 Tage vor Mietbeginn bzw. bar bei Abholung zu bezahlen.

4.Übernahme und Rückgabe: Das Fahrzeug ist zum vereinbarten Termin in den Geschäftsräumen des Vermieters zu übernehmen. Der Mieter ist verpflichtet, da Fahrzeug bei Alauf der Mietzeit in den Geschäftsräumen des Vermieters während de Öffnungszeite zurückzugeben, soweit nichts anderes vereinbart ist.

5.Kaution: Bei Mietantritt muss zur Sicherheit für die Rückgabe des Fahrzeugs in unbeschädigtem und gereinigtem Zustand eine Kaution in Höhe 500,-€ für Wohnwagen und 600,-€ für Wohnmobile bezahlt werden. Die Bezahlung kann durch Bargeld oder durch Euroscheck erfolgen. Zu Beginn der Mietzeit wird eine Zustandsbeschreibung des Fahrzeugs erstellt, in der alle etwa vorhandenen Beschädigungen notiert werden. Bei ordnungsgemäßer Rückgabe des Fahrzeugs in unbeschädigtem Zustan, abgesehen von den im Zustandsbereicht aufgeführten Schäden, erfolgt die vollständige Rückzahlung der Kaution. Das Fahrzeug wird in gereinigtem und vollgetanktem Zustand übergeben und ist in frisch gereinigtem und vollgetanktem Zustand zurückzugeben. Ist die Reinigung ganz oder teilweise nicht erfolgt, so hat der Mieter die Reinigungspauschale gemäß der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Preisliste, die insoweit ausdrücklich Vertragsbestandteil ist, zu bezahlen. Der Mieter kann nierdrigeren, der Vermieter höheren Reinigungsaufwand nachweisen.

6. Führungsberechtigte: Das Alter des Mieters und des Fahrers muss mindesten 21 Jahre betragen und der Fahrer muss seine Fahrerlaubnis seit mindestens einem Jahr besitzen. Für Wohnmobile muss er im Besitz einer Fahrerlaubnis Klasse 3 bzw. der deutschen Klasse B sein. Es ist zu beachten, dass Wohnmobil-Modelle ein Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen haben können und dafür die Klasse 3 bzw. der deutschen Klasse C erforderlich ist. Bei Caravans ist zu beachten, dass nach neuem Führerscheinrecht der Anhängerführerschein BE zum Fürhen einer Fahrzeugkombination aus PKW und Anhänger über 750kg notwendig sein kann. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter selbst, dem im Mietvertrag angegebenen Fahrern sowie der Familienangehörigen und den beim Mieter angestellten Berufsfahrern gelenkt werden. Die Fahrer sind Erfüllungsgehilfen des Mieters. Der Mieter gilt für die Dauer der Mietzeit als Halter des Fahrzeugs. Dem Mieter ist es untersagt, das Fahrzeug zur Beteiligung an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests, zur Befördeung von explosiven, leicht entzündlichen, giftigen, radioaktiven oder sonst gefährlichen Stoffen, zur Begehung von Zoll- oder sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatorts mit Strafe bedroht sind, zur Weitervrmietung oder Verleihung, oder für sonstige gewerbliche Zwecke - außer zu ausdrücklich vertraglisch vereinbarten - oder für sonstigen Nutzungen, die über den vertraglichen Gebrauch hinausgehen, zu verwenden.

7. Schutzbrief:Der Mieter muss zum Zwecke der Rückholgarantie im Schadensfall für die gesamte Mietdauer einen Inlands- oder Außlandschutzbrief abschließen. Die Benutzung des Fahrzeuges ist grundsätzlich nur innerhalb westeuropäischer Länder zulässig - die Nutzung in Osteuropäischen Ländern/Staaten der ehemaligen UdSSR kann schriftlich vom Vermieter zugelassen werden. Für außereuropäische Länder wie z. B. asiatische Türkei, Israel, Tunesien, Marokko, Polen usw. muss eine besondere Vereinbarung mit dem Vermieter geschlossen und ien besonderer Versicherungsschutz vereinbart werden.

8.Oghutspflicht: Der Mieter ist verpflichtet, die Mietsache sorgfältig zu behandeln und die Betriebsanleitungen des Fahrzeugs sowei aller eingebauten Greräte etc. genauestens zu beachten. Der Mieter hat das Fahrzeug sorgsam zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten, insbesondere die Wartungsfristen einzuhalten sowie das Fahrzeug ordnungsgemäß zu verschließen. Insbesonders verpflichtet sich der Mieter, die bestehenden Verkehrsvorschriften der jeweiligen Ländern zu beachten.

9. Wartung und Reparatur:Die Kosten der laufenden Unterhaltung, z.B. Betriebstoffe des Mietfahrzeugs trägt der Mieter - die Kosten für die vorgeschriebenen Wartungsdienste und notwendigen Verschleißreparaturen der Vermieter. Reparaturen, die notwendig werden, um die Betriebs-oder Verkehrssicherheit des Fahrzeugs zu gewährleisten, fürfen vom Mieter bis zum Preis von 100,-€ ohne weiteres, größere Reparaturen nur mit Einwilligung des Vermieters in Auftrag gegeben werden. Die Reparaturkosten trägt der Vermieter gegen Vorlage der entsprechenden Belege, sofern der Mieter nicht für den Schaden haftet (siehe Ziffer10).

10.Haftung des Mieters: Der Vermieter haftet für die rechtzeitige Rückgabe des Fahrzeugs in vertragsgemßem Zustan. Bei Unfällen und Verlust des Fahrzeugs haftet er für den eigetretenen Schaden - soweit die abgeschlossene Versicherung greift, in Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung - wenn er (bzw. der Fahrer) den Unfall oder den Verlust (mit-)zu vertreten hat. Der Mieter haftet jedoch für Schäden uneingeschränkt, sofern und soweit der Versicherer nicht leistet, insbesonderer wiel der Mieter (ode Fahrer) dne Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat oder der Schaden durch alkohol- oder drogenbedingte Fahruntüchtigkeit entstanden ist oder der Mieter es unterlässt, den Unfall, Brand, Diebstahl, Wild- oder sonstigen Schaden polizeilich aunehmen zu lassen (siehe Ziff.12) oder der Mieter (bzw. Fahrer) keine gültige Fahrerlaubnis besitzt oder nicht befugt ist, von ihr Gebrauch zu machen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch Nichtbeachten des Zeichens 265 - Durchfahrtshöhe - gem §41 Abs.II Ziff.6 StVO - verursacht werden. Hat der Mieter Unfallflucht begangen oder seine Pflichten nach Ziffern 6 ode 8 dieser Bedingungen verletzt oder das Fahrzeug an einen nichtberechtigten Dritten überlassen, so haftet er ebenfalls voll, es sei denn, die Verletzung hat keinen Einfluss auf die Regulierung des Schadensfalls (insbesondere durch den Versicherer) gehabt. Der Mieter haftet im übrigen voll für alle Schäden, die bei der Benutzung zu verbotenen Zwecken oder durch unsachgemäße Behandlung des Fahrzeugs entstanden sind.

11. Haftung des Vermieters: Der Vermieter haftet dem Mieter im Fall des Leistungsverzugs bzw. bei ihm zu vertretender Unmöglichkeit der Leistung auf Schadenersatz, begrenzt auf das 10-fache der vereinbarten Nettomietzinses. Der Vermieter ist berechtigt, statt dem reservierten Fahrzeug ein gleichwertiges Ersatz-Fahrzeug zur Verfügung zu stellen, wenn das Fahrzeug aus Gründen, die der Vermieter nicht zu vertreten hat, nicht zu Verfügung steht oder während der Mietzeit aus Gründen, die der Mieter nicht zu vetreten hat, ausfällt. Für mittelbare Schäden haftet der Vermieter nicht. Der Vermieter ist nicht zur Verwahrung von Gegenständen verpflichtet, die der Mieter bei der rückgabe des Fahrzeugs zurücklässt.

12.Verhalten bei Unfällen: Der Mieter hat nach einem Unfall, Brand, Diebstahl, Wild- oder sonstigen Schaden sofort die Polizei zu verständigen. Dies gilt auch bei selbstverschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter. Uterlässt der Mieter, den Schaden polizeilich aufnehmen zu lassen, haftet er voll (siehe Ziff.10). Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Der Mieter hat dem Vermieter selbst bei gerinfügigen Schaden unverzüglich einen ausführlichen schriftlichen Bericht unter Vorlage einer Skizze zu ersatten. Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschrift der beteiligten Personen und etwaiger Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge enthalten. Übersteigt die vorraussichtliche Schadenhöhe dei Selbstbeteiligung der Versicherung oder ist das Fahrzeug nicht mehr verkehrssicher, ist der Vermieter telefonisch zu unterrichten. Versagt der Wegstreckenzähler, ist das Fahrzeug unverzülgich auf direktem Weg in eine geeignete Werkstatt zu bringen.

13.Speicherung von Personaldaten:Der Vermieter ist berechtigt, die bezüglich zur Geschäftsbeziehung oder im Zusammenhang mit ihr erhaltene Daten über den Mieter, gleich ob diese von ihm selbst oder von Dritten stammen im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes zu vearbeiten.

14. Gerichtsstand: Gerichtsstand ist der Geschäftssitz des Vermieters, sofern die Vertragsparteien Kaufleute sind oder mindestens eine der Vertragsparteien keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder die in Aspruch zu nehmende Vertragspartei nach Vertragsschluss ihren Wohnwitz oder gewähnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich der deutschen Zivilprozessortdnung verlegt oder der Wohnsitz zum zeitpunkt der Klagerhebung nicht bekannt ist. Diese Regel gilt auch für Wchsel- und Scheckverfahren.

15. Schlussbestimmungen: Weitere Vereinbarungen wurden nicht getroffe; mündliche Zusagen nicht abgegeben. Sollten einzelne Punkte dieser Vermietbedingungen unwirksam sien oder werden, so hat dies auf die Rechtwirksamkeit der überigen Punkte keine Einfluß. Dei unwirksamen Bestimmungen sind so umzudeuten, dass ihr Zweck in wirksamer Weise erfüllt werden kann. Zwingende gesetzliche Vorschriften beleiben unberührt.